Rodger Junior CA (Baujahr: 1956 - 1959)

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Die Geschichte

Vergleicht man die Beschaffenheit von Decke und Boden einer Rodger-Gitarre mit der anderer Archtops, fällt selbst dem Laie schnell auf, dass sich beide in wesentlichen Merkmalen unterscheiden. Einzigartig bei der Rodger ist, dass Boden und Decke im größten Teil ihres zentralen Bereiches flach gehalten wurden, während die Kanten mit einer Hohlkehle versehen sind. Diese wurden zunächst ins Holz gefräst, um die Kanten anschließend weich abzurunden. Hinzukommt eine Verdünnung der Mitten der Innenseiten. Diese Fertigungstechnik, die als „German Carve“ bezeichnet wird, verleiht der Rodger-Gitarre ihre Einzigartigkeit und damit ihr Alleinstellungsmerkmal. 

Im Jahr 1947 wurden die von Wenzel Rossmeisl entworfenen neuen Modelle dann erstmals auf der Leipziger Messe vorgestellt. Durch Unterstützung seines Sohnes Rodger, der auch Namensgeber der Instrumente werden sollte, erfreute sich das Familienunternehmen nun zunehmender Bekanntheit und blühte auf. 

 Als bekannter Rodger-Spieler ist beispielsweise Barney Kessel aufzuführen. 


Technischer Zustand

Das Instrument wurde komplett restauriert. Beinhaltet ist dabei eine Neubundierung.